Das Institut und seine Zielsetzungen

zap-wien wurde im Frühjahr 2004 von Mag. Eva Münker-Kramer und Dr. Sylvia Wintersperger gegründet.

Wir, Mag. Eva Münker-Kramer als klinische Psychologin und kognitive Verhaltenstherapeutin und Dr. Sylvia Wintersperger als Psychiaterin und Psychoanalytikerin bemühen uns – von zwei verschiedenen klinischen Perspektiven ausgehend – um die Integration der Psychotraumatologie in die Psychiatrie, Psychotherapie und klinische Psychologie sowie in akutpsychologische Betreuungsansätze.

Von unserem jeweiligen klinischen Hintergrund und von unserer Tätigkeit in den letzten Jahren her sehen wir die enorme Bedeutung der psychotraumatologischen Erkenntnisse für unsere Arbeit. Dies betrifft zum einen die Relevanz einer optimalen und bedürfnisorientierten Betreuungskette in der Versorgung traumatisierter Menschen: von guter und fundierter Prävention über Screening von Risikofaktoren und stabilisierenden Interventionen in der Akutsituation von kurzfristiger notfallpsychologischer Weiterbehandlung zum Wiedereinstieg in den Alltag oder – wenn erforderlich – die Indikationsstellung und Bahnung der weiterführenden traumatherapeutischen Behandlung.

Andererseits wurde in unserer psychiatrischen und psychotherapeutischen Arbeit deutlich, dass der Anteil traumatisierter Menschen in unserer Klientel offensichtlich weit höher ist, als wir bisher angenommen hatten. Die neu entwickelten traumaspezifischen testdiagnostischen Verfahren und schließlich die neu entwickelten traumafokussierten Therapieansätze sind hier für uns enorm hilfreich.

Dies führte dazu, dass wir uns auf diesem Gebiet in mehrfacher Hinsicht engagierten: Durch Konzipieren, Entwickeln und Leiten von konkreten Versorgungsstrukturen, durch Erlernen und Einsetzen traumaspezifischer Behandlungsmethoden, durch Gründung von Fachgesellschaften (EMDR-Netzwerk Österreich – Fachgesellschaft für spezifische Traumatherapie, ÖNT - Österreichisches Netzwerk für Traumatherapie) und schließlich durch das Organisieren und Abhalten von Fort- und Weiterbildungen auf diesem Gebiet. Für diesen letzteren Zweck haben wir zap-wien gegründet.

Das Feld, das die Psychotraumatologie für Theorie und Klinik der „Psychowissenschaften“ eröffnet, ist umfangreich.
Es erfordert und verdient eine ernsthafte Auseinandersetzung. Es rechtfertigt auch aus neuer Perspektive die Diskussion, Überprüfung und gegebenenfalls auch Modifikation mancher bisheriger Krankheits- und Behandlungskonzepte.

Wir laden führende AusbildnerInnen und KlinikerInnen für Seminare an unser Institut ein, um die Bandbreite an angewandter Psychotraumatologie an klinisch tätige KollegInnen zu vermitteln und Fragestellungen zu diskutieren.

Unsere Fortbildungen entsprechen den jeweils gängigen internationalen Standards der Psychotraumatologie.
In Abstimmung mit den empfohlenen Weiterbildungs-Standards der „Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie –DeGPT“ bieten wir auch eine curriculare Weiterbildung mit der Möglichkeit zur Zertifizierung in „spezieller Psychotraumatherapie DeGPT“ an - siehe Seminare.

Ebenfalls 2004 wurde das EMDR-Institut Austria von uns gegründet. Wir sind damit autorisierter Österreich-Partner des EMDR-Institute USA von Francine Shapiro, der Begründerin der EMDR Methode, und Partnerinstitut des EMDR-Institutes Deutschland von Dr. Arne Hofmann
Für weitere Informationen: www.emdr-institut.at

 

ZAP - Zentrum für angewandte Psychotraumatologie, Penzingerstraße 52/7, A-1140 Wien, Tel. +43 (0)1 892 03 92, >>E-Mail

Curriculum "Psychotrauma und die Folgen":
Fort- und Weiterbildungen in Psychotraumatologie,
Traumazentrierter Psychotherapie,
Traumabehandlung und EMDR
- zertifiziert durch die Deutschsprachige Gesellschaft f. Psychotraumatologie - DeGPT

Folder zum Weiterbildungscurriculum
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