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Anerkennungen:
BÖP BMG

Datum:
Sa., 24.03.2018

Zeiten:
09.00 - 16.30 Uhr
8 Unterrichtseinheiten

ReferentIn(nen):
Dipl. Psych. Elfrun Magloire

Veranstaltungsort:
Star Inn Hotel, Linke Wienzeile 224, 1150 Wien

Förderungen:
Förderung durch Salzburger Bildungsscheck für Personen mit Hauptwohnsitz oder Arbeitsstätte im Bundesland Salzburg


Zielgruppe

  • PsychotherapeutInnen
  • ÄrztInnen mit PsyIII-Diplom
  • Klinische PsychologInnen (benötigen 80 Stunden Selbsterfahrung in anerkannten Psychotherapiemethoden)
  • MusiktherapeutInnen in eigenverantwortlicher Ausübung

Inhalt

Das Imaginative Rescripting (IR) hat eine lange Tradition als imaginative therapeutische Technik zur Behandlung verschiedener psychischer Krankheitsbilder. Als emotionsaktivierende Technik wird sie auch in der Schematherapie angewandt.

Mervin Schmucker entwickelte um 1990 als Mitarbeiter von Aaron Beck und Jeffrey Young die Imagery Rescripting und Reprocessing Therapy (IRRT) als schonende Trauma-Konfrontationsmethode sowohl zur Behandlung von Typ 1 als auch von Typ 2 Traumatisierung, insbesondere bei Opfern kindlicher Misshandlungen. Bei der IRRT wird ein mentales Bild von einer belastenden Erinnerung gemacht, das mit imaginativen Mitteln so transformiert wird, das die Erinnerung einen positiven Ausgang findet und so eine emotionale Bewältigung erfolgen kann mit Veränderung der traumabezogenen dysfunktionalen kognitiven Schemata.

Randomisierte Kontrollstudien sichern die Effizienz der IRRT. Schmucker entwickelte im Laufe der Jahre ein Therapiemanual zur Behandlung von non komplexer und komplexer PTBS. Inzwischen besteht über die PTBS hinaus ein erweitertes Indikationsspektrum psychischer Krankheitsbilder für den Einsatz der IRRT.

Im Seminar wird anhand videounterstützter Falldarstellung die Imagery Rescripting and Reprocessing Therapy (IRRT )von Schmucker demonstriert.
In Kleingruppen wird die Durchführung der IRRT anhand von manualisierten Protokollen unter Supervision der Referentin praktisch trainiert.

Die Teilnehmer/innen bearbeiten dabei eigene belastende Erinnerungen aus ihrem persönlichen Lebensalltag, sodass authentische Erfahrung als Klient/in und Therapeut/in mit der IRRT ermöglicht wird. Ziel ist, die Teilnehmer/innen zu befähigen, die IRRT unmittelbar in die therapeutische Arbeit mit traumatisierten Patienten/innen einzusetzen.

Es wird ein Seminarskript inklusive der manualisierten Protokolle zur Verfügung gestellt.